Ich wende mich nun unter einem anderen Gesichtspunkt, nämlich dem des Stellvertreter-Gottes-seins, arabisch: Kaliphatullah, dem ewigen Thema des Laulaka zu.
In islamischer Sicht ist der Mensch, für den Bereich der Erde, Gottes, von IHM selbst eingesetzter, Kaliph. Ein gesunder Kaliph ist sich bewußt, daß er/sie immer Gottesdiener ist. Die gesamte Schöpfung dient Gott. Ein kranker Mensch kann sich jedoch dieses Faktums unbewußt sein. Ein gesunder Mensch, resp.; ein gesunder Kaliph, übernimmt glücklich die ihm/ihr übergebene Verantwortung des Kaliphats, resp.: der Dienerschaft. Auf die Frage: “Oh Allah, wie kann ich DIR am besten dienen ?”, kam die Antwort: “Diene MEINEN Dienern.” Das ist (s.o.): “Diene MEINER Schöpfung.”
Hieraus leitet sich als Kernfrage ab: Wann ist der Mensch gesund ?
Im krassen Gegensatz zur vorherrschenden derzeitigen Meinung hat die rein körperliche Gesundheit nur eine Randbedeutung bei der korrekten Beantwortung dieser Frage. Es ist ja auch üblich von seelischer Gesundheit zu sprechen. Sehr, sehr schwierig scheint es allerdings heute geworden zu sein, Seele konsensfähig zu definieren, ja, ihre Existenz steht in Frage. Ich werde etwas später genauer hierauf eingehen.
Konsens ist noch! : Ein gesunder Kaliphatullah, also ein gesunder Mensch, ist seelisch gesund. Wann ist nun ein Mensch seelisch gesund ? Wie ist ein seelisch Gesunder ? Resp.; Wann ist ein Kaliph ein Stellvertreter Gottes auf Erden, der/die seinem/ihrem Kaliphat gerecht wird ?
(wird i. fortgesetzt)